Der Skorpion
Immer mehr Menschen legen sich als Haustier einen Skorpion zu. Da es bei diesen Tieren einiges zu beachten gibt und es sehr schwer ist an nützliche Informationen zu kommen, möchte ich auf dieser Webseite Tipps geben, für alle die schon ein Tier besitzen oder sich eines zulegen möchten.
Viel Spaß auf meiner Seite.
Der Skorpion ist eine Ordnung der Spinnentiere. Weltweit gibt es um die 1400 Arten. Bei der Körpergröße unterscheiden sich die einzelnen Arten. Die Tiere werden zwischen 9 Millimeter und 21 Millimeter groß. Skorpione leben vor allem auf steinigen oder sandigen Böden, aber auch in auf den Böden der Tropen, Subtropen, Wüsten und Halbwüsten. Nur die wenigsten Arten klettern auf Bäume (Baumbewohner) oder sind Wanderer bzw. Höhlenbewohner. Einige halten sich als Kulturfolger gerne in der Nähe menschlicher Siedlungen auf. Obwohl allgemein angenommen wird, dass der Skorpion oft tödliches Gift für den Menschen besitzt, gibt es nur sehr wenige Arten, deren Stich für den Menschen tödlich sein kann.
Äußeres
Der Skorpion hat einen Körper, welcher in Vorderkörper und einen zweigeteilten Hinterleib gegliedert ist. Letzterer wird auch Opisthosoma genannt und besteht aus dem Mesosoma (breiter Teil), sowie dem fast schon schwanzartigen Metasoma.
Die Extremitäten werden von dem Vorderkörper getragen, welcher zudem aus sechs Segmenten besteht. Die Extremitäten bestehen aus den relativ kleinen und dreigliedrigen Kieferklauen, welchen die Pedipalpus folgen. Am Ende dieser zu großen Fangarmen gebildeten Pedipalpen, sitzen die kräftigen Scheren. Mit diesen ist der Skorpion in der Lage, Erdgänge und Höhlen zu graben. Zudem kann er mit ihnen seine Beute, welche meistens aus kleineren Wirbeltieren und Gliederfüßer besteht, fangen und festhalten. Die Kieferklauen (auf Chelicere) werden zur Nahrungszerkleinerung benutzt.

Ein Skorpion: Grundlegende Anatomie
© Kurt Bouda / PIXELIO'
Skorpione nehmen ihre Beute vor allem durch ihre lyraförmigen Organe wahr. So kann ein Skorpion eine Schabe an Hand der Vibrationen aus 50 Zentimetern Entfernung erkennen, wenn sie gräbt. Die Augen eignen sich nur bedingt zur Orientierung. Die Tiere leuchten bei Ultraviolettem Licht, dieser Effekt bleibt sogar noch nach dem Tot der Tiere erhalten.
Skorpion Arten
Auf jedem Kontinent, außer der Antarktis, ist der Skorpion zuhause. Bei diesen Tieren denkt man wohl als erstes an Wüsten oder an Urwald, aber sogar in Süddeutschland findet man einige Arten. Die größte Artenvielfalt ist allerdings in den mexikanischen Wüstengebieten zu finden. Die meisten vergraben sich in der Erde, nur wenige leben auf den Bäumen. McDaniels hat 1968 den Skorpion in vier Grundtypen aufgeteilt:
• Psammophile Skorpione leben in sandiger Umgebung und können auf diesem Untergrind sehr schnell laufen. Zudem sind sie gegen Austrocknung geschützt.
• Lithophile Skorpione sind häufig flach gebaut, da sie gerne in Felsigem Gebiet leben. So können sie sich leicht zwischen den Steinen bewegen.
• Grabende Skorpione verlassen nur zur Fortpflanzung oder zur Jagt ihre selbst gegrabenen Höhlen.
• Wandernde Skorpione sind kaum an bestimmte Verhältnisse angepasst, da sie ihren Lebensraum wechseln
Der Skorpion ist eine begehrte Beute für Vögel, Schlangen, Eidechsen, Säugetiere und sogar größere Frösche. Zudem Jagen sich die Skorpione auch gegenseitig. Um sich gegen Feinde zu wehren, besitzt der Skorpion einen Abwehrmechanismus. Dies ist der Giftstachel, mit einem hochpotenten Gift. Dies ist aber für größere Wirbeltiere selten gefährlich. Allerdings gibt es einige Arten, deren Gift sogar für den Menschen gefährlich ist.
Mehr über Skorpion Arten erfahrt ihr hier.
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